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Willkommen bei Dumela e. V.
Das Wort "Dumela" kommt aus Botswana im südlichen Afrika und bedeutet dort "Hallo". Dumela unterstützt zurzeit Projekte in Botswana. Wir helfen dort Betroffenen von Aids und ihren Angehörigen. Wir engagieren uns auch in Deutschland für Gerechtigkeit und Toleranz.
Dumela hat rund 40 Mitglieder. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich - also ohne Gehalt oder Spesen. Unsere Arbeit finanzieren wir durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Verkaufserlös unseres Dumela-Shops.
Eine Mitgliedschaft bei Dumela ist ab einem Euro pro Monat möglich.
Der Besuch einer Delegation aus Botswana im deutschen Partnerkirchenkreis Simmern-Trarbach ist gescheitert: Die deutsche Botschaft in Gaborone weigerte sich, zwei jungen Botswanern ein Visum für die Begnungsreise auszustellen. Das berichtet Beate Jöst vom Ausschuss für Mission und Ökumene in einer E-Mail. Die Visaanträge seien demnach erneut abgelehnt worden. Pfarrer Bachaki Noko, der ebenfalls zur Delegation gehört, habe die beiden jungen Leute nach Hause schicken müssen. Beate Jöst schilderte: "Bachaki Noko klang sehr enttäuscht und frustriert." Völlig offen ist der E-Mail zufolge auch, ob die übrigen Angehörigen der botswanischen Delegation mehr Glück bei ihrem Versuch, die Partner in Deutschland zu besuchen, haben: Sechs junge Erwachsene aus Maun haben am Freitag, 3. Juli, einen Termin bei der Botschaft in Gaborone. Die Flüge für die jetzt zurückgewiesenen jungen Erwachsenen hat Beate Jöst mittlerweile storniert. Es sei offen, ob es eine Erstattung gibt. Ihr Fazit: "Wir haben wirklich alles getan, was wir konnten. Ich bin sehr traurig und frustriert." Bereits im vergangenen Jahr hatte es beim Besuch des Jugendchors "The Voice" aus Kang Schwierigkeiten mit den deutschen Visa für eine Delegation der botswanischen Partner gegeben. Damals war es aber mit Unterstützung von Kommunal- und Bundespolitikern sowie Interventionen zahlreicher Kirchenvertreter möglich gewesen, die Anträge durchzubekommen - wenn auch mit Verzögerung.
Francistown ist mit knapp 90.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Botswanas und die Hauptstadt des North-East-Districts. Sie liegt etwa 450 Kilometer nördlich der Hauptstadt Gaborone. Während die Kapitale "Gabs" als Siedlung vom Reißbrett und Stadt ohne Seele gilt, finden viele Einheimische und Botswaner, "F'town" sei die wahre Hauptstadt des südafrikanischen Staates. Ein Video auf YouTube vom Nutzer "BotswanaBanana" zeigt Aufnahmen von einer Rundfahrt durch Francistowns Quartiere.
Im Februar ist Fritz Schneider, bekannter Mitarbeiter der Entwicklungszusammenarbeit, verstorben. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) Wuppertal, für die Schneider im Einsatz war, informiert ihre Leser in ihrer Zeitschrift "In die Welt - für die Welt": "Im Alter vom 75 Jahren ist der langjährige VEM-Mitarbeiter Friedrich Schneider am 21. Februar 2009 in Wakopmund, Namibia, gestorben. Schneider wurde erstmals 1963 nach Windhuk ausgesandt und war dort als Buchhalter tätig. Nach seinem Einsatz in Namibia ging er mit seiner Familie 1974 nach Botswana und engagierte sich in Gaborone in der Jugend- und Posaunenarbeit; später siedelte er nach Ramatea um. 1998 wurde Friedrich Schneider in den Ruhestand verabschiedet und lebte seitdem in Ramatea und Swakopmund."
Im Juli findet auf Initiative eines Mitglieds erstmals das Dumela-Sommerfest statt - einfach nur zum Spaß und zum Genießen für alle Dumela-Mitglieder (und alle die es werden wollen). Eine Einladung ging am heutigen Sonntag an alle Vereinsmitglieder. Der Verein feiert am Samstag, 11. Juli, ab 18 Uhr im Innenhof des Paul-Schneider-Hauses in Simmern. Neben einem fabelhaften Sommergrillen mit vielen netten Menschen wartet auf die Gäste der Dumela-Shop mit seinem bunten Sortiment sowie eine Foto-Show mit Bildern aus dem südlichen Afrika, zusammengestellt von Jutta Behn. Außerdem sind zwei Jugendliche aus Botswana zu Gast, die in dieser Zeit im Kirchenkreis Simmern-Trarbach zu Gast sind und Eindrücke über ihr Land vermitteln können. Für Grillgut, Getränke und Brot wird gesorgt - selbstgemachte Salate und andere Spezialitäten fürs Buffet können die Gäste gerne selbst mitbringen. Anmeldungen fürs Buffet-Beiträge sind über das Kontaktformular bei dumela.net möglich. Von dort gehen sie dann an Beate Jöst, die das Sommerfest organisiert.