Jahresberichte
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Kgothatso-Haus Gaborone: Im November treffen Niko Wald und Jutta Behn die Leiterin des Kgothatso-Zentrums, Eva David-Kauahematzui, und die Kassiererin des Projekts, Renatha Meemutsi. Sie nehmen von Dumela 500 Euro entgegen und übergeben von den Aids-Kranken gefertigten Schmuck im Wert von rund 140 Euro. Die beiden Frauen bedanken sich für die Unterstützung des Vereins und erklären, das Geld des Vereins sei sehr wichtig für das Projekt.
Kgothatso-Zentrum Gabane: Nach dem Abschied von Schwester Christa Kiebelstein vom Projekt in Gabane arbeitet Dumela weiter mit dem Zentrum zusammen. Von der neuen Leiterin, Bontle Masego, erhält der Verein mehrere E-Mails, Faxe und Abrechnungen. Im Juli und Oktober überweist Dumela insgesamt 1500 Euro auf das Bankkonto des Zentrums. Mit dem Geld wird das Auto des Zentrums repariert und das Haus weiter ausgestattet.
Peer Education in Nordost-Botswana: Dumela fördert mit 700 Euro ein Weiterbildungsprojekt für jugendliche Multiplikatoren in der Aids-Arbeit in Botswana. Träger des Projekts sind der botswanische Staat und der Deutsche Entwicklungsdienst (DED). Ein neuer und vielversprechender Ansatz dieses Projekts ist die sogenannte Peer Education (etwa: Weiterbildung durch Gleichaltrige). Schüler von Berufsschulen im nördlichen Botswana lernen bei diesem Projekt, wie sie ihre Altersgenossen über die Immunschwäche und die Verhütung einer Infektion mit HIV informieren können. Projektpartnerin für Dumela ist Tina Bloch vom DED. Das Geld des Vereins ermöglicht es etwa, dass sich die Schüler Busfahrkarten für die Reise zu den Weiterbildungen kaufen können.
EVA2008 in Dresden: Mehr als 200 Teilnehmer machen über Pfingsten auf dem Evangelischen Jugendfestival EVA2008 in Dresden beim Toleranztest von Dumela mit. Mit diesem Ergebnis ist der Vorstand sehr zufrieden. Erfreulich ist auch, dass die meisten Teilnehmer in Sachen Toleranz hervorragend abschneiden. Rund um die Auswertung gibt es viele spannende Gespräche. Lob gibt es auch für das Engagement von 15 Jugendlichen aus Köln-Porz. Sie kümmern sich an zwei Festivaltagen um die Testbesucher und die Auswertungen. Die jungen Leute sind treue Ehrenamtliche des Vereins – sie waren schon bei den Toleranz-Projekten in Moers 2006 und Köln 2007 dabei. Dumela kann dieses Projekt, zu dem auch die Renovierung des vom Ellerner Jugendkreises übernommenen Toleranztests zählt, mit Fördergeld der Aktion Mensch (1000 Euro) und EVA2008 (500 Euro) komplett finanzieren. Carmen und Jörn Ruchmann kümmern sich um das Einwerben der Fördermittel.
Zentrum in Kang öffnet mit Feier
Das von Dumela unterstützte Aids-Zentrum in Kang/Botswana wird im September offiziell übergeben und eröffnet. Die Vorstandsmitglieder Jutta Behn und Niko Wald nehmen an der Feier teil. Bei ihrem Besuch können sie auch das Zentrum weiter ausstatten. Jetzt ist ein täglicher Betrieb möglich. Das Zentrum hat mittlerweile einen neuen Vorstand. Er will sich mit anderen in der Aids-Arbeit Aktiven aus Kang vernetzen. Das Aids-Zentrum und die Arbeit dort sowie das Engagement der häuslichen Krankenpflege haben in der Gemeinde große Anerkennung gefunden. Das wird bei der offiziellen Eröffnung des Zentrums deutlich: Viele Vertreter aus der Dorfpolitik und von öffentlichen Einrichtungen sowie Delegierte von anderen Gemeinden nehmen teil. Das Engagement von Dumela erntet viel Lob.
Zentrum in Kang nimmt Betrieb auf
Das von Dumela unterstützte Aids-Zentrum in Kang/Botswana hat am 9. Mai 2005 seine Arbeit aufgenommen. Ehrenamtliche betreuen dort vormittags bis zu 15 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Die Aufnahme von zehn weiteren Kindern ist geplant. Die Kirchengemeinde Kang hat vor, mit Hilfe von Spenden der Gemeindeglieder eine Vollzeitstelle für die Betreuung der Kinder sowie Festanstellungen für die Hauswirtschaft und die Raumpflege zu ermöglichen.
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Ein Aids-Zentrum für Kang
Während eines Workcamps für Jugendliche im August 2003 wurde ein ehemaliges Lagerhaus im zentralbotswanischen Kang zu einem Aids-Zentrum umgebaut. Dumela-Vorstandsmitglied Jutta Behn besuchte den 1000-Einwohner-Ort Ostern 2004. Mit 1500 Euro aus Mitteln des Vereins erhielt das Zentrum einen Wasseranschluss sowie sanitäre Anlagen.
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