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HIV/Aids ist im globalen Vergleich vor allem ein afrikanisches Problem. 25,3 der weltweit 36,1 Millionen Infizierten fanden sich Ende 2000 im subsaharischen Afrika - die Länder des südlichen Afrika sind am stärksten betroffen. Hinter diesen Zahlen stecken unzählige Schicksale, individuelle Geschichten. Es gibt praktisch niemanden, der nicht von den Folgen der Epidemie betroffen ist. Insbesondere Familien haben unter dem, was AIDS auslöst, zu leiden.
Mit freundlicher Genehmigung der Universität Gießen/Matthias Rompel.
Das südliche Afrika hat die weltweit höchsten HIVSeroprävalenzraten. Namibia liegt mit einer Infektionsrate von 22,3% der 15- bis 49-jährigen Bevölkerung in der Spitzengruppe dieser globalen Negativrangliste. Zum Vergleich: Deutschland hatte zum selben Zeitpunkt und in der gleichen Bezugsgruppe eine Rate von 0,1% und damit kein Aids-Problem, so möchte man sagen. Die Immunschwächekrankheit ist global betrachtet vor allem ein afrikanisches Problem. Mehr als Zweidrittel aller HIVinfizierten Menschen (28,1 Millionen von 40 Millionen Personen weltweit im Jahre 2001) und Dreiviertel aller Todesfälle aufgrund von Aids (2,3 Millionen von 3 Millionen Menschen weltweit im Jahre 2001) finden sich auf dem afrikanischen Kontinent.
Mit freundlicher Genehmigung der Universität Gießen/Matthias Rompel.
Es geht zum Workcamp ins südliche Afrika - doch was bloß mitnehmen. Der Vorschlag von Dumela e. V. für eine Packliste.

