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Willkommen bei Dumela e. V.

Das Wort "Dumela" kommt aus Botswana im südlichen Afrika und bedeutet dort "Hallo". Dumela unterstützt zurzeit Projekte in Botswana. Wir helfen dort Betroffenen von Aids und ihren Angehörigen.
Dumela hat rund 40 Mitglieder. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich - also ohne Gehalt oder Spesen. Unsere Arbeit finanzieren wir durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Verkaufserlös unseres Dumela-Shops.
Eine Mitgliedschaft bei Dumela ist ab einem Euro pro Monat möglich.
In Kang geht's voran

Jutta Behn, seit knapp drei Wochen in Botswana unterwegs, hat sich am heutigen Mittwoch mit einer kurzen E-Mail gemeldet: Ihr geht es gut; sie hat bereits 3.000 Kilometer in Botswana zurückgelegt. Ihr Auto wurde aufgebrochen, wobei persönliche Gegenstände von der ELCB-Aids-Koordinatorin Kgalalelo Radibe, nicht jedoch von Jutta selbst, gestohlen worden sind. Zur Zeit halten sich die beiden in Kalahari-Ort Kang, wo im vergangenen Jahr das Workcamp stattfand (dumela.net berichtete), um die Arbeiten an dem Aids-Zentrum voranzubringen. "Es geht jetzt zur Freude aller voran"´, heißt es in ihrer Mail. Derzeit werde an der Wasserversorgung des Hauses gearbeitet, ohne die eine Inbetriebnahme nicht möglich ist.

 
Arbeit im Aids-Zentrum Kang beginnt

Das von Dumela unterstützte Aids-Zentrum in Kang hat am 9. Mai seine Arbeit aufgenommen. Eine Ehrenamtliche aus der Home Based Care-Gruppe betreut dort täglich von 9 bis 12.30 Uhr 15 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Die Aufnahme von zehn weiteren Kindern ist geplant. Die Kirchengemeinde Kang hat vor, mit Hilfe von Spenden der Gemeindeglieder eine Vollzeitstelle für die Betreuung der Kinder sowie Festanstellungen für die Hauswirtschaft und die Raumpflege zu ermöglichen. Das teilten zwei Jugendliche aus Kang mit, die sich im Rahmen des aktuellen Workcamps zurzeit im Kirchenkreis Simmern-Trarbach aufhalten im Gespräch mit dem Dumela-Vorstand mit.

 
Schmucke Erlöse sind ''große Hilfe''

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. - Foto: Archiv/Wald

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. - Foto: Archiv/Wald


Seit September verkaufen Dumela e.V. und die Teilnehmenden des Workcamps 2003 auf ihren Informationsveranstaltungen Schmuck, den Aids-Kranke in Botswana hergestellt haben. Die erste Erlöstranche in Höhe von 1400 Pula (entspricht knapp 250 Euro) ist mittlerweile beim "Kgothatso"-Projekt eingetroffen. Das bestätigte jetzt die Leiterin der Initiative, die Deutsche Schwester Christa Kiebelstein. In einer E-Mail an Jutta Behn, Kassenwartin von Dumela e.V. und Leiterin des Workcamps, bezeichnet sie die Einnahmen aus Deutschland als "große Hilfe". "Kgothatso" ist Setswana, Landessprache in Botswana, und bedeutet: "Du bist nicht allein!"
 
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