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Endlich! Ein Nummernschild für den Dumela-Anhänger Drucken
Das Kennzeichen des Dumela-Anhängers. Foto: Niko WaldNach mehr als einer vierteljährigen Irrfahrt durch den deutschen Behördendschungel hat der Zweite Vorsitzende von Dumela, Niko Wald, am Freitag das Nummernschild für den neuen Dumela-Anhänger erhalten. Wald sagte: "Wir sind froh, dass wir unseren Anhänger nun endlich auf die Straße bringen und für unsere Projekte in Deutschland einsetzen dürfen." Auch wenn Dumela nach wie vor seinen Vereinssitz in Simmern hat, ist der Anhänger offiziell ein Bewohner des Landkreises Mayen-Koblenz (MYK), weil dort der Zweite Vorsitzende wohnt. "Die Simmerner Kreisverwaltung hatte sich im Mai als nicht zuständig erklärt", blickte Wald zurück. Groß sei der Ärger im Vorstand gewesen, als sich die Simmerner Behörde weigerte, den Anhänger anzumelden - obwohl sie dies zuvor am Telefon zugesichert hatte. Auch eine Beschwerde bei Landrat Bertram Fleck hatte nichts geholfen. Die Behörde argumentierte, dass der Verein auf dem Hunsrück lediglich eine Postfachanschrift habe - und das sei nicht ausreichend, um ein Fahrzeug anzumelden. Eine Anmeldung war schließlich im Kreis Mayen-Koblenz möglich. Wald blickte zurück: "Nach dem großen Ärger der vergangenen drei Monate sind wir nun zufrieden." Der Vorstand kritisiert dennoch die hohen bürokratischen Auflagen, die der Gesetzgeber mittlerweile von Vereinsvorständen in Sachen Auto-Anmeldung einfordert. Sollte der Zweite Vorsitzende nicht mehr im Amt sein oder in einen anderen Landkreis umziehen, beginnt das Spiel von Neuem. Wald: "Dumela ist der Meinung, dass solche Auflagen und vor allem ein Behördenverhalten, wie wir es in Simmern erlebt haben, kaum Anreize setzt, sich ehrenamtlich zu engagieren."
 
Ein neuer Shop für Dumela Drucken
Tuck-Shop - Foto: Niko Wald
Nach drei arbeitsreichen Wochenenden, ungezählten Baumarkt-Besuchen und langen Materialtransporten fast durch ganz Deutschland ist der Tuck-Shop von Dumela renoviert. Etwa zehn Ehrenamtliche unter der Federführung von Dumela-Mitglied Jutta Behn hatten sich in den vergangenen Wochen um die Aufarbeitung des Verkaufsstandes gekümmert. Er gehörte vor einigen Jahren zu einer Ausstellung der Universität Gießen. Nach einigen Jahren Lagerzeit war der Stand, der nach botswanischem Vorbild gebaut worden war, stark renovierungsbedürftig. Die Ehrenamtlichen von Dumela bauten neue Seitenwände, neue Frontteile und ein Dach aus transparentem Kunststoff ein. Der Shop wurde außerdem so konzipiert, dass er zerlegbar ist und gut in ein größeres Auto passt. Der frisch renovierte Stand ist schon am kommenden Wochenende im Einsatz - beim interkulturellen Festival in Wiesbaden, wo Dumela ebenfalls vertreten ist.
 
Toleranz-Projekt: Vorstand zieht positives Fazit Drucken
Toleranztest bei EVA2008 in Dresden.Der Dumela-Vorstand hat bei seiner jüngsten Sitzung ein positives Fazit von der Teilnahme des Vereins am evangelischen Jugendfestival EVA2008 über Pfingsten in Dresden gezogen. Der Verein hatte einen Themenschwerpunkt mit seinem Toleranztest gestaltet. Vorstandsmitglied Niko Wald sagte: "Mit mehr als 200 Teilnehmern haben wir unser Ziel erreicht." Die meisten Test-Absolventen seien dabei offen für die teils provokativen Fragen gewesen. Viele hätten nach der Auswertung das Gespräch mit den Standmitarbeitern gesucht. Niko Wald. "Damit haben wir unser Ziel erreicht. Wir wollten Jugendliche für das Thema Toleranz sensibilisieren und ihnen auch vermitteln, wie es ist, in eine bestimmte Schublade gsteckt zu werden." Lob gab es von dem Vorstandsmitglied auch für das Engagement der 15 Jugendlichen aus Köln-Porz. Sie hatten sich an zwei Festivaltagen um die Testbesucher und die Auswertungen gekümmert.

Auf dumela.net gibt es viele Eindrücke vom Toleranztest des Vereins. Er steht unter dem Motto "Wie tolerant bist du, Schwachkopf?"
 
Reservierungen für Dumela-Kalender ab sofort möglich Drucken
ImageReservierungen für den frisch aufgelegten Dumela-Foto-Kalender 2009 sind ab sofort über dumela.net und bei den Vorstandsmitgliedern möglich. Die Fotos des Kalenders zeigen, was Kindsein in Botswana bedeutet. Die Bilder sind in verschiedenen Orten des südafrikanischen Landes bei verschiedenen Projektreisen in den vergangenen Jahren entstanden. Wissenschaftler und Studenten der Universität Gießen vom Projekt "Tropes on Display" sowie Dumela-Vorstandsmitglied Niko Wald haben die Aufnahmen für den Kalender zur Verfügung gestellt. Der Kalender kostet - wie in den vergangenen Jahren - 12 Euro. Der Gewinn aus dem Verkauf geht an die Projekte des Vereins. Dumela nimmt ab sofort Vorbestellungen für den in einer Auflage von 100 profesionell gedruckten und mit Spiralbindung versehenen Kalenders an.

Alle Fotos des Dumela-Kalenders sind in der Foto-Galerie zu sehen.

Über dumela.net sind ab sofort Reservierungen möglich. Die Aufträge werden nach der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.
 
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