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Teilnehmende berichten über Workcamp 2003 Drucken

Gruppe Wuppertal 2002 - Foto: Archiv/Wald

Einige Teilnehmende des Partnerschaftseminars 2002 in Wuppertal. - Foto: Archiv/Wald
Beim einmal jährlich stattfindenden bundesweiten Botswana-Seminar in Wuppertal, das am heutigen Freitag beginnt, nehmen fünf Teilnehmende des Workcamps als Delegierte des Kirchenkreises Simmern-Trarbach teil. Am Freitagabend stellt die Gruppe das Camp vor. Dazu haben sie Texte, eine Fotoshow sowie ein Video vorbereitet. Auch Delegierte aus anderen Kirchenkreisen, die in den vergangenen zwölf Monaten Workcamps organisiert haben, berichten von ihren Erfahrungen. Das Seminar, das unter dem Thema "Gender" steht, wird vorraussichtlich am Samstagabend enden.
 
Kirche in Kalkfontein strahlt in gelb Drucken

Kirche in Kalkfontein - Foto: Wald

Niko Wald, Jutta Behn und Carmen Wolf (von links) als Miterbauer sowie der ehemalige Superintendent des Partnerkirchenkreises in Botswana, Nelson Lekutlane (Mitte) und drei Mitglieder der Kirchengemeinde vor der 1999 erbauten und 2002 fertiggestellten Kirche im Kalahariort Kalkfontein. Foto: Wald
Für Jutta Behn, Carmen Wolf und Niko Wald war es ein atemberaubender Anblick, als sie am Abend des 17. Augusts in dem kleinen Wüstenort Kalkfontein im Nordwesten Botswanas aus dem Landrover von Ex-Superintendent Nelson Lekutlane stiegen: Die kleine Kirche, die während des Workcamps 1999 gebaut wurde, ist mittlerweile fertiggestellt worden. Im stimmungsvollen Abendrot der Wüste strahlte die Kirche in einem kräftigen Gelb. Damit ist sie sowohl vom Ortszentrum als auch von der vielvefahrenen Transkalahari gut zu sehen. Zufällig auf dem Gelände der Kirche waren auch der Gemeindepfarrer, ein Mitglied des Presbyteriums sowie drei ältere Damen aus der Gemeinde, die sich noch gut an den dreiwöchigen Aufenthalt der Workcampgruppe im August 1999 erinnern konnten. "Dieser Empfang ist wirklich bewundernswert", sagte Niko Wald angesichts der Tatsache, dass eigentlich niemand über den spontanen Besuch der deutschen Delegation Bescheid wissen konnte.
 
Nach 20 Jahren kein Beziehungsstress Drucken

Hörpel, Noko, Lekutlane, Völzing - Foto: Wald

Die Superintendenten Horst Hörpel und Bachaki Noko (Mitte) schneiden mit der Hilfe der Väter der Partnerschaft, Nelson Lekutlane (links) und Peter Völzing (rechts) die Festtagstorte an. Foto: Wald
Mit über 300 Festgästen wurde im botswanischen Ort Werda das 20- jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen dem evangelischen Kirchenkreis Simmern- Trarbach und dem Südwestlichen Kirchenkreis der Evangelisch- Lutherischen Kirche Botswanas (ELCB) gefeiert. Superintendent Horst Hörpel sowie Pfarrer im Ruhestand Peter Völzing waren zur Feier der 20 Jahre währenden Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Simmern- Trarbach und Botswana ins südliche Afrika gereist. Weitere Hunsrücker Gäste waren Teilnehmende des Jugendworkcamps (Bericht folgt). Sie verbrachten den August im Partnerland, um ein Aids- Zentrum in Kang in der Kalahari- Wüste zu bauen. Für die Einrichtung spendeten die Hunsrücker Christen 500 Dollar.
 
Campgruppe in Deutschland eingetroffen Drucken

Gruppe in Dubai. Foto: Wald

Die deutsche Campgruppe hält auf dem Flughafen Dubai Ausschau nach der Abflugzeit. Foto: Wald
Am frühen Sonntagabend ist die achtköpfige Workcampgruppe gesund und wohlbehalten am Frankfurter Flughafen eingetroffen. Carmen, Tabea, Sarah, Judith, Sophia, Jutta, Stefan und Niko waren am frühen Samstagmorgen in Botswanas Hauptstadt Gaborone gestartet und über Johannesburg (Südafrika) sowie Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) nach Deutschland gefolgen. Am Flughafen wartete ein etwa zehnköpfiges Empfangskomitee auf die Afrikareisenden.
 
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