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Woche der Welthungerhilfe 2002 eröffnet PDF Drucken E-Mail
Mit einer "Matinee der Weltenbummler" wurde am heutigen Sonntag in der ausverkauften Bonner Beethovenhalle die "Woche der Welthungerhilfe" 2002 eröffnet. Zuvor hatte bereits Bundespräsident Johannes Rau in einer Fernsehansprache zur Unterstützung der Arbeit der Deutschen Welthungerhilfe aufgerufen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehen der Deutschen Welthungerhilfe gibt die aus Brasilien kommende Capoeira-Truppe <<Swing Brasil>> am Sonntag (06.10.2002) in der Bonner Beethovenhalle eine Kostprobe ihres Könnens. Foto: WHH In der Eröffnungsveranstaltung begeisterten Musiker und Tänzer aus drei Kontinenten die Zuschauer. Die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn und die Vorsitzende der Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble freuten sich insbesondere darüber, dass so viele junge Besucher gekommen waren. "Wir möchten in der kommenden Woche möglichst viele Menschen und besonders junge Leute davon überzeugen, dass sich Engagement gegen Hunger und Armut lohnt," so Ingeborg Schäuble. "Es lohnt sich, weil es vielen tausend Menschen konkrete Chancen zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bietet. Es lohnt sich auch, weil es perspektivische Friedensarbeit ist."

Bis zum 13. Oktober lenken eine Vielzahl Veranstaltungen und Aktionen im gesamten Bundesgebiet die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die humanitären und entwicklungspolitischen Anliegen der Organisation. Die Aktionswoche endet am nächsten Sonntag mit einer Modenschau unter dem Titel "WeltGewänder" in den Berliner Museen Dahlem. Sieben deutsche Modeschulen führen Modelle vor, die sie aus Stoffen aus Mali, Peru und Indien hergestellt haben.

 
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