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Deutsche Hilfsorganisation räumt Minen in Angola
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Nach dem Ende des jahrzehntelangen Bürgerkriegs soll das südafrikanische Angola von Landminen befreit werden. Die Stiftung "Menschen gegen Minen e.V." (MgM) entschärft derzeit nach eigenen Angaben im Auftrag der Vereinten Nationen (UN) Minen. Dadurch sollen die "massiv verminten Straßen und Dschungelpisten" zu einem bislang unerreichbaren und unversorgten
Flüchtlingslager geöffnet werden. Nach Informationen des Auswärtigen Amtes gilt Angola nach 30 Jahren Krieg als das am stärksten minenverseuchte Land der Welt, so MgM.
Mit Ihren minenfesten Fahrzeugen transportieren die MgM-Mitarbeiter zugleich Nahrungsmittel, Medizin und andere Hilfsgüter in die stark verminten, ehemals von der Rebellenorganisation Unita kontrollierten Gebiete. Erst wenn die Minen entschärft worden sind, könne die drohende humanitäre Katastrophe in Angola nachhaltig bekämpft werden, erklärte MgM. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wächst jetzt - nach dem Tod des Rebellenführers Savimbi - die Hoffnung, dass Angola endlich der Weg zu einem stabilen Frieden offensteht. Eine zügige Eingliederung der ehemaligen Unita-Rebellen und ihrer Familienangehörigen ist geplant, aber in dem Nachkriegschaos bilden sich überall große Flüchtlingslager, in denen täglich Menschen an Unterernährung und medizinischer Unterversorgung sterben. Betroffen sind vor allem Kinder. Die angespannte Ernährungssituation im südlichen Afrika verschärft die Lage der Flüchtlinge zudem.
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