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Schlechte Noten für schulische Aids-Aufklärung
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Schulische Bildungsprogramme zu HIV/Aids haben bislang zu keinen messbaren Verhaltensänderungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen geführt, von einem besseren Wissen über die Krankheit einmal abgesehen. Dies berichtet der Online-Dienst "AllAfrica.com" unter Berufung einer Studie der Universität Sussex. Demnach hat Aufklärung in Grund- und weiterführenden Schulen in Botswana, Uganda und Malawi lediglich geringe Auswirkungen auf das sexuelle Verhalten erreichen können.
Sowohl die fachbezogene Aufklärung als auch Beratungsangebote seien aufgrund des Mangels an Zeit, Geld und Ausbildung der Lehrer "nicht angemessen" gewesen. Die Gestaltung der Bildungs- und Aufklärungsangebote blieben "ernsthaft problematisch". Es habe sich gezeigt, dass das Eingliedern von HIV/Aids-Themen in den gewöhnlichen Unterrichtsstoff nicht effektiv sei, so der Report weiter. Weiterhin wurden die nicht ausreichenden Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrerende kritisiert. In der Studie wurden Vollzeit-Lehrer für das neu einzurichtende Fach "life skills" gefordert. Schulen böten nur wenig Unterstützung für Kinder, die direkt oder indirekt mit HIV/Aids in Berührung kommen. Die Begleitung von Seiten der Erziehungs- und Kultusministerien sei überaus lückenhaft. Zudem würden mangelnde Ressourcen zahlreiche Programme unmöglich machen.
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