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Der Kirchenkreis greift nach dem Sparschwein |
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Die schwierige Finanzsituation der Kirchen hat den Kirchenkreis Simmern- Trarbach erreicht: Einnahmen werden zukünftig stark zurückgehen. Leitungsgremien und Ausschüsse im Kirchenkreis überlegen nun, wo gespart werden kann. Offene Stellen dürfen derzeit nicht neu besetzt werden. Davon betroffen sind eine halbe Jugendreferentenstelle in Kastellaun und der Posten des Stadtjugendmanagers in Traben- Trarbach. Die Baubeihilfen für die Kirchengemeinden wurden eingefroren; freiwillige Leistungen des Kirchenkreises sollen gestrichen werden. Entlassungen seien nicht geplant. "Ich bin mir nicht sicher, ob wir alle Pfarrstellen halten können, ebenso alle Kirchen oder Pfarrhäuser", sagte Superintendent Horst Hörpel (Foto) der Rhein-Hunsrück-Zeitung (RHZ)
Über den Finanzausgleich innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland wird der relativ finanzschwache Hunsrücker Kirchenkreis weniger Geld als bisher erhalten. Denn die Landeskirche ist wegen sinkender Kirchensteuereinnahmen gezwungen, den Pro-Kopf-Zuschuss von 141,42 Euro im Jahr 1999 auf bis zu 115,90 Euro in diesem Jahr zu senken. Damit verbucht Simmern-Trarbach Mindereinnahmen von etwa einer viertel Million Euro, die nur mit einem Griff in die Spartruhe ausgeglichen werden konnten. |