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Sambia lehnt Gen-Mais aus den USA ab
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Trotz einer akuten Ernährungskrise hat der sambische Landwirtschaftsminister Sikatana eine Lieferung von genmanipuliertem Mais aus den USA abgelehnt. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Sambia liegt im südöstlichen Afrika und hat Kongo, Nmibia, Simbabwe und Malawi als Nachbarn. Der Landwirtschaftsminister folgte mit seinem Nein einer Empfehlung sambischer Wissenschafter. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Gen-Mais könne zurzeit niemand garantieren, sagte Sikatana.
Sambias Präsident Mwanawasa bezeichnete den Gen-Mais aus den USA sogar als Gift. das Land ist derzeit von einer schweren Hungersnot bedroht, die bis zu 30 Prozent der Bevölkerung erfassen könnte (dumela.net berichtete mehrfach). Die Opposition im Land hat die Regierung wegen der großen Not aufgefordert, die Hilfe der USA anzunehmen. Hungernde Menschen sind bereits in Lager eingebrochen, in denen das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (Uno) Gen- Mais aus den USA lagert. Eine Sprecherin des Programms sagte, jede Regierung habe zwar das Recht, Nahrungsmittelhilfe anzunehmen oder auch abzulehnen. Die Entscheidung der Regierung in Lusaka erschwere aber die Arbeit des Welternährungsprogramms, da es immer schwieriger werde, in grossen Mengen Mais zu bekommen, der nicht genmanipuliert sei.
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