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WWF befürchtet mehr Wilderer in Nationalparks | WWF befürchtet mehr Wilderer in Nationalparks |
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Es geht um Elfenbein, um Haifischflossen- und Walfleisch, aber
auch um den selten werdenen Mahagoni-Baum, wenn am heutigen Montag zum 12. Mal
die Internationale Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES beginnt. Dann treffen in Santiago de Chile für zwei Wochen 160 Regierungsdelegationen aus aller Welt
zusammen, um zu entscheiden, für welche Tier- und Pflanzenarten die Handelsbedingungen gelockert oder verschärft werden sollen. Die südafrikanischen Länder waren im Vorfeld der Konferenz in die Schlagzeilen geraten, weil sie den Handel mit Elfenbei wieder freier gestalten wollten. Als Grund hatten sie angegeben, mit dem Erlös die Nationalparks und Schutzgebiete finanzieren zu wollen. Volker Homes, Artenschutzexperte der Naturschutzorganisation WWF nimmt in einem Interview dazu Stellung.
Herr Homes, warum ist diese Konferenz so wichtig? Die Konvention ist das wichtigste Umweltabkommen was wir haben. In der Vergangenheit hat sie es geschafft, einige Pflanzen- und Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren. Beispielsweise die afrikanischen Nashörner und das Nilkrokodil. Diese Konvention hat Zähne, das heißt, sie kann Staaten dazu verdonnern, den Handel mit Pflanzen- und Tierarten zu unterlassen. Beispielsweise Griechenland und die Türkei durften in der Vergangenheit mit den gelisteten Arten nicht mehr handeln.
Welche Themen werden in diesem Jahr besonders heiß diskutiert werden?
Was erwartet der WWF von der Konferenz?
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