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Vergessen ist ansteckend | Vergessen ist ansteckend |
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Mit einer Fachtagung in Ludwigshafen machten das HIV-Netzwerk Rheinland-Pfalz/Saarland und die Aids-Hilfe Mannheim-Ludwigshafen auf den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember aufmerksam. „Vergessen ist ansteckend“ lautete das Motto des 2. Aids-Symposiums am vergangenen Donnerstag im Rathaus-Center. 70 Zuhörer folgten den Vorträgen im Ratssaal und informierten sich an den Infoständen im Foyer. Das Aids-Symposium als Fortbildungsveranstaltung richtete sich an Betroffene, Ärzte, Pflegende, in der Prävention Tätige sowie an Intressierte. Jutta und Niko vom Botswana-Freundeskreis waren am Mittwochabend in Ludwigshafen für dumela.net dabei. Heike Patten von der Aids-Hilfe Mannheim-Ludwigshafen stellte in ihrem Vortrag die Arbeit des seit 1985 existierenden Vereins dar. Knapp 200 Aids-Fälle wurden im vergangenen Jahr in Mannheim und Ludwigshafen in der Beratungsstelle bekannt. Es gebe nicht „die“ Risikogruppe, unterstrich Pattern. Die Krankheit ziehe sich durch alle gesellschaftlichen Gruppen und sozialen Schichten. Betroffene und deren Angehörige suchten bei der Aids-Hilfe meistens persönlichen Rat. Im Oktober diesen Jahres hätten die 45 Ehrenamtlichen der Organisation 160 persönliche Gespräche mit Ratsuchenden geführt; über 1000 Menschen hätten Rat über die Aids-Hotline des Vereins gesucht, berichtete Patten. In weiteren Vorträgen stellten Ärzte aus Mannheim, Kaiserslautern, Mainz und Koblenz verschiedene Aspekte der jüngsten medizinischen Forschung in den Mittelpunkt und wiesen auf langfristige Entwicklungen in der Betrachtungsweise von HIV und Aids hin. Im HIV-Netzwerk Rheinland-Pfalz/Saarland haben sich auf regionaler Ebene Ärzte zusammengeschlossen, die HIV-Infizierte betreuen. Durch einen regelmäßigen Informationsaustausch wie bei der jüngsten Veranstaltung in Ludwigshafen soll eine Versorgung der Patienten auf aktuellem medizinischen Niveau sichergestellt werden. |
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