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Einen Euro in Afrikas Zukunft investieren PDF Drucken E-Mail
Mit der Kollekte für die Afrika-Mission im Januar 2003 startet die Hilfsorganisation Missio eine bundesweite Hilfsaktion für die Pastoralarbeit der katholischen Kirche in Afrika. Unter dem Motto "Ein Euro für Afrika - Der Zukunftsfonds" ruft das internationale katholische Missionswerk Missio auf, in die Zukunft der Menschen zu investieren, die sich für die freie Entwicklung ihrer Mitmenschen, für Gerechtigkeit und Versöhnung einsetzen. Die Aktion beginnt mit den Kollekten zum Afrikatag zwischen dem 1. und 12. Januar 2003 und mit der Ausschreibung eines Kreativ-Wettbewerbs in den über 13.000 katholischen Pfarrgemeinden in Deutschland. Mit der Prämierung der Beiträge in Aachen am 23. August 2003, dem Internationalen Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung, endet die Kampagne. 1 Euro für Afrika – der Zukunftsfonds "Einen Euro für Afrika - Der Zukunftsfonds" greife das Anliegen von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1872 auf, für den Freikauf von Sklaven zu spenden, und übersetze es in die heutige Zeit, teilte Missio mit. Der Kampf gegen die Ausbreitung von Aids, Korruption, Ungerechtigkeit und Bürgerkrieg seien moderne Formen von Sklaverei, die eine selbstverantwortete Entwicklung in Freiheit und Würde behinderten. "Mit ‚Ein Euro für Afrika - Der Zukunftsfonds' zeigen wir, dass zukunftsfähige Werte nur durch gemeinsames Handeln geschaffen werden", erklärte Pater Dr. Hermann Schalück, Präsident von Missio in Aachen.

Die Aktion ziele darauf, die Zusammenhänge und Auswirkungen menschlichen Handelns in Afrika und in Deutschland zu verdeutlichen. "Die Zukunft Afrikas ist auch unsere Zukunft. Frieden und Gerechtigkeit bei uns kann es nur geben, wenn Frieden und Gerechtigkeit in den Ländern Afrikas Wirklichkeit wird", so Schalück weiter.

 
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