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Fauxpas von Nelson Mandela gegenüber Oprah Winfrey PDF Drucken E-Mail
Als aufmerksamer, aber etwas taktloser Beobachter hat sich der ehemalige südafrikanische Präsident Nelson Mandela gezeigt. "Ich sehe, du hast abgenommen - ganz schön sogar. Sehr gut, sehr gut", begrüßte der 84-jährige Friedensnobelpreisträger die US-Talkmasterin Oprah Winfrey zum Auftakt eines Benefiz-Diners im Botanischen Garten von Kapstadt. Die Talkshow-Diva, sonst nicht gerade auf den Mund gefallen, schwieg betreten. Das berichtet die Tageszeitung "Die Rheinpfalz". Später machte Mandela seinen Fauxpas wieder gut und stellte Winfrey als "Ihre Majestät - Queen Oprah" vor. Den ungewöhnlichen Titel begründete er damit, dass er immer wieder gefragt werde, welchen Staatsmann er verehre: "Meine Helden sind die Menschen, die sich dem Kampf gegen Armut, Krankheit und Unwissenheit verschrieben haben - deshalb ist Oprah meine Heldin."

Der US-Fernsehstar sammelt zur Zeit für eine Mädchenschule in der Nähe von Johannesburg sowie für eine Reihe von Hilfsprojekten für Aids-kranke Kinder. Der Eintritt für das Gala-Diner dient einem für den 2. Februar geplanten Aids-Konzert auf der ehemaligen Gefängnis-Insel Robben Island, wo Mandela während der Apartheid über 20 Jahre lang inhaftiert war. Durch das Konzert führen soll der Sänger der irischen Rockband U2, Bono. Die Organisatoren hoffen zudem, Bruce Springsteen, Elton John, Bob Dylan, Sting sowie Michael Jackson als Teilnehmer gewinnen zu können.

 
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