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Paris lädt umstrittenen Präsidenten Mugabe zu Afrika-Gipfel ein PDF Drucken E-Mail

Muagbe - Foto: Regierung Simbabwe

Simbabwes alter neuer Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe
Die französische Regierung hat den wegen Menschenrechtsverletzungen umstrittenen Präsidenten Simbabwes, Robert Mugabe, zu einem Frankreich-Afrika-Gipfel im Februar nach Paris eingeladen. Das berichtet die Tageszeitung "Die Rheinpfalz". Das Pariser Außenministerium gab am Donnerstag bekannt, Präsident Jacques Chirac habe seinen Kollegen für den 20. und 21. Februar eingeladen. Die Europäische Union hatte im Februar 2002 Sanktionen gegen Simbabwe verhängt, darunter ein Aufenthaltsverbot für Mugabe in der EU. Diese Maßnahme gilt allerdings vorerst nur bis zum 18. Februar und müsste für die Zeit danach von den 15 Mitgliedsstaaten verlängert werden. Schweden ist dagegen für eine Verlängerung des von der EU gegen den simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe verhängten Einreiseverbots. Mugabe solle keine Einladung zum französisch-afrikanischen Gipfel erhalten, sagte Außenministerin Anna Lindh. Die EU würde ein sehr seltsames Signal abgeben, wenn sie auf der einen Seite Sanktionen gegen Simbabwe verhänge, aber gleichzeitig Mugabe einladen würde, berichtete das "Darmstädter Echo".
 
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