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US-Dollars für Aids-Projekte in Botswana |
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Amerikas Präsident George W. Bush begrüßt afrikanische Staatschefs im Februar 2002: Botswanas Präsident Festus Mogae of Botswana, Mosambiques Präsident Joaquim Albetto Chissano und Angolas Präsident Jose Eduardo dos Santos. Foto: Archiv/White House
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US-Präsident George W. Bush hat in seiner Rede zur Lage der Nation vergangene Woche ein Hilfsprogramm zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit Aids in Afrika und der Karibik vorgeschlagen. Es hat ein Volumen von 15 Milliarden Dollar (13,9 Milliarden Euro) über die kommenden fünf Jahre. Auch unser Partnerland Botswana ist unter den Empfängerländern. Die Initiative muss von US-Kongress gebilligt werden. Bush sprach von einem "Werk der Barmherzigkeit", das über alle gegenwärtigen internationalen Hilfsbemühungen für Afrika hinausgehe, berichtet die "Tiroler Zeitung".
Das Programm soll 14 Staaten zugute kommen, nämlich Botswana, Namibia, Südafrika, Äthiopien, Coted'Ivoire, Guyana, Haiti, Kenia, Mosambik, Nigeria, Ruanda, Sambia, Tansania und Uganda. Mit dem Programm soll sieben Millionen von geschätzten zwölf Millionen Neuinfektionen in diesen Ländern verhindert werden. Ferner sollen zwei Millionen HIV-positive Afrikaner Medikamente erhalten und zehn Millionen Aidskranke und Aids-Waisen Pflege erhalten. In den 15 Milliarden Dollar sind zehn Milliarden neue Ausgaben enthalten. Im Haushaltsjahr 2004 will Bush dafür zwei Milliarden bereitstellen. |