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Hungerkatastrophe droht in Simbabwe PDF Drucken E-Mail
Den sintflutartigen Regenfällen des vergangenen Jahres ist eine anhaltende Dürre gefolgt. In vielen Regionen von Simbabwe ist es deshalb zu erheblichen Ernteausfällen gekommen - manche Bauern haben überhaupt keine Ernte eingebracht. Schon heute ist abzusehen, dass ein weiteres Jahr mit hohen oder gar vollständigen Ernteverlusten folgen wird. Hinzu kommt, dass von Seiten der Regierung keine Unterstützung zu erwarten ist, da der Staat bankrott ist und die weißen Farmer ihres Landes beraubt wurden. Die Menschen sind ihrem Schicksal hilflos ausgeliefert. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind über sechs Millionen Menschen unzureichend versorgt. Für das laufende Jahr werden 705.000 Tonnen Getreide benötigt, um eine Mindestversorgung der notleidenden Bevölkerung zu gewährleisten. Dies berichtet die Hilfsorganisation "HELP". HELP-Geschäftsführer Wolfgang Nierwetberg berichtet von seinem jüngsten Besuch in dem südafrikanischen Land: "Die Unterernährung ist bereits weit verbreitet, insbesondere bei den Kindern. Hier wird es zu einer Hungerkatastrophe kommen, wenn wir nicht sofort unsere Hilfe verstärken." Zur Zeit versorge HELP mit Unterstützung des deutschen Entwicklungshilfeministeriums in Simbabwe, Region Matabeleland, 20.000 Menschen mit Nahrungsmitteln.
 
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