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Südafrika jagt Botswana Touristen ab
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Besucherboom in Südafrika: Die weltweit höchste Zuwachsrate beim Tourismus verzeichnete im letzten Jahr Südafrika. Südafrika hatte im vergangenen Jahr 6,4 Millionen Besucher, geht aus Medienberichten hervor. Südafrika konnte den Nachbarländern Touristen abjagen. Simbabwe, Botswana und Lesotho wurden wegen der politischen Situation und der schlechten Infrastruktur gemieden, hieß es. Anders als diese Länder habe Südafrika zudem den Vorteil, dass dort die Verrechnungsbasis nicht der US-Dollar, sondern die Landeswährung ist, was trotz des Rand-Aufschwungs einen Urlaub hier sehr preiswert macht. Dennoch gibt es nach Auskunft der Tourismuschefin einige Negativfaktoren, etwa die langen Flugzeiten und die hohe Kriminalitätsrate.
Wie der südafrikanische Umwelt- und Touristikminister Mohammed Valli verkündete, kamen 20 Prozent mehr Touristen nach Südafrika als im Jahr zuvor. Damit ist die Urlaubsbranche inzwischen der am schnellsten wachsende Wirtschaftssektor am Kap. Die größte Besuchergruppe waren die Europäer, deren Zahl um 24 Prozent auf 1,3 Millionen anstieg. Großbritannien und Deutschland führten dabei die Urlauberstatistik an. Auf den weiteren Plätzen folgen die asiatischen Länder, Australien und dann Amerika. Die Vorsitzende der südafrikanischen Tourismusorganisation, Cheryl Carolus, räumte zwar ein, dass die Statistik auch Besucherzahlen des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg einschließt. Doch die Situation würde dadurch nicht überzeichnet. Auch in diesem Jahr werde es keinen Rückgang geben, so Carolus. Südafrika arbeite aber hart daran, die Sicherheit der Gäste überall im Lande zu verbessern. Beliebteste Urlaubsregion Südafrika ist weiterhin Kapstadt und sein Umland mit dem Tafelberg und der Gartenroute, mit Weinbergen, weißen Stränden an zwei Ozeanen und neuerdings auch Walen, die auf mehrtägigen Schiffstouren bis in die arktische See beobachtet werden können. |
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