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Deutsches Geld für Minfirmen in Südafrika
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Die bundesdeutsche Förderbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt im Auftrag der Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen in Südafrika mit einem Darlehen über 30 Mio Euro. Zwischen der KfW und der südafrikanischen Entwicklungsbank Industrial Development Corporation (IDC) wurde bereits ein Darlehensvertrag unterzeichnet, teilte die KfW mit. Die IDC wird demnach Darlehen an kleine und mittlere Unternehmen vergeben. Bei den Darlehen handelt es sich um eine sogenannte Verbundfinanzierung, die sich sowohl aus einem günstigen Kredit aus Haushaltsmitteln des Bundes als auch aus Eigenmitteln der KfW. Es sei die erste Verbundfinanzierung der KfW im Afrika südlich der Sahara.
Die Einnahmen der meisten Kleinunternehmen in Südafrika reiche bisher nicht aus, um Neuanschaffungen zu finanzieren. Südafrikanische Banken scheueten das Risiko des Geldverleihens besonders bei langfristigen Kreditvergaben. Durch das Darlehen der KfW erhielten Kleinunternehmen nun einen zuverlässigen Zugang zu Krediten. "Südafrika bietet ein gutes Umfeld für Unternehmen, die letztlich der Motor jedes wirtschaftlichen Fortschritts sind. Deshalb ist Südafrika auch das erste Land in Subsahara-Afrika, in dem wir mit Eigenrisiko im Rahmen der finanziellen Zusammenarbeit tätig sind", sagte KfW-Vorstandsmitglied Wolfgang Kroh. Kleine und mittlere Unternehmen in Südafrika stellen laut Angaben der Förderbank derzeit 50 Prozent der Arbeitsplätze; damit kommt ihnen eine zentrale Bedeutung für die gute Wirtschaftsentwicklung zu, hieß es. Die KfW ist im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Südafrika außer im Finanzsektor auch mit Projekten im Bereich Naturschutz und Kommunalentwicklung sowie HIV/Aids-Bekämpfung und Gewaltprävention tätig (dumela.net berichtete). Insgesamt fördert die KfW derzeit in Südafrika Vorhaben mit einer Summe von 163 Mio Euro. |
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