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EU macht eine Milliarde Euro für sauberes Wasser in der dritten Welt locker PDF Drucken E-Mail
Die EU-Kommission hat am vergangenen Mittwoch die Einrichtung eines mit einer Milliarde Euro ausgestatteten Wasserfonds vorgeschlagen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Damit soll Bewohnern von Entwicklungsgebieten Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu einer "ordentlichen sanitären Versorgung" ermöglicht werden. Jährlich sterben weltweit mehr Menschen wegen verschmutzten Trinkwassers als infolge von Kriegen, berichtet die Zeitung. Allein in Afrika hätten vierzig Prozent der Bevölkerung keinen Zugang zu Trinkwasser, so ein EU-Beamter. Doch die Initiative richtet sich nicht an alle notleidenden Staaten, sondern ausschliesslich an die 77 afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (AKP-Staaten), die wegen früherer kolonialer Bindungen an EU-Mitgliedstaaten über privilegierte Beziehungen zur EU verfügen.

Finanziert wird die umfangreiche und vielfältige Hilfe an diese Staaten aus einem speziellen und nach und nach ausgeweiteten Europäischen Entwicklungsfonds.

 
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