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Täglich sterben 3000 afrikanische Kinder an Malaria PDF Drucken E-Mail
Die Kindersterblichkeit durch Malaria hat in vielen Regionen der Welt, auch in Afrika, stark zugenommen. Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, Unicef, und der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben an der Tropenkrankheit allein in Afrika täglich durchschnittlich 3000 Kinder. Der Kontinent sei der am schlimmsten von Malaria betroffene Erdteil. Der erste umfassende Bericht zu Malaria in Afrika kommt zu diesen erschreckenden Schlüssen. Er wurde von Unicef in der vergangenen Woche in Köln vorgestellt. Dem Bericht zufolge hat das preisgünstigste und meistgenutzte Medikament gegen Malaria, Chloroquin, in vielen Teilen Afrikas seine Wirksamkeit verloren. Das Präparat wurde über Jahrzehnte genutzt, inzwischen sind die Malaria-Erreger jedoch vielerorts resistent gegen den Wirkstoff. Die kommende Generation von Medikamenten kostet nach Angaben von Unicef zwischen einem und drei Dollar pro Behandlung. Damit sei sie für die meisten afrikanischen Patienten zu teuer.
 
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