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Aids-Medikamente: Raus und wieder rein - EU sagt ''Nein'' PDF Drucken E-Mail

Pillen  - Foto: Archiv/Wald

Der Betrug mit reimportierten Aids-Medikamenten soll bald ein Ende haben. Foto: Archiv/Wald
Seit dieser Woche sind in der Europäischen Union Wiedereinfuhren verbilligter Medikamente aus bestimmten Entwicklungsländern verboten. Um die so genannten Reimporte zu verhindern, werden Medikamente gegen Aids, Tuberkulose und Malaria, die von EU-Ländern vergünstigt in 76 Länder geliefert werden, mit einem besonderen Logo bedruckt. Dies teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Diese Kennzeichnung soll illegal in Europa eingeführte Medikamente leichter erkennbar machen - so die Hoffnung der Kommission. Im Oktober des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass für Aids-Kranke in Afrika bestimmte verbilligte Aids-Medikamente in Deutschland und den Niederlanden auf den Markt gebracht worden waren. Die Medizin hatte einen Wert von über 14 Millionen Euro. Die verdächtigen Pharmafirmen sollen mit den Re-Importen afrikanische HIV-Kranke um deren Medizin gebracht haben. Auch bei einer saarländischen Firma wurde damals Medizin aus solchen Re-Importen sichergestellt. Die Firma bestritt die Vorwürfe; Hilfsorganisationen erhoben scharfe Proteste (dumela.net berichte mehrfach, siehe Link unten).

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