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EU zahlt Afrika Milliarden für Aids-Bekämpfung PDF Drucken E-Mail

Aufklärungsplakat Botswana- Foto: Archiv/Wald

"Care for People with Aids" mahnt dieses Aufklärungsplakat aus Botswana. Nimmt sich die EU diese Aufforderung zu Herzen? Foto: Archiv/Wald
Die Europäische Union (EU) will afrikanische Staaten mit einem Milliardenbetrag im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids unter die Arme greifen. Eine diesbezügliche Zusage hätten die Staats- und Regierungschefs der G-8-Staaten mehreren afrikanischen Kollegen gemacht, sagte der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki beim G8-Gipfel in Evian. Die EU wolle demnach einen Betrag von einer Milliarde Dollar pro Jahr in den Weltgesundheitsfonds einzahlen. Zuvor hatte Frankreich als erstes G-8-Mitglied nach den USA seine Hilfe für den Kampf gegen Krankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose erhöht. An dem Treffen nahmen nach Angaben des nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo neben ihm selbst und Mbeki seine Kollegen aus Algerien, Ägypten und Senegal teil, berichtet "Die Rheinpfalz online". Nach Angaben Chiracs sagte US-Präsident George W. Bush in Evian zu, von den jüngst in Aussicht gestellten 15 Milliarden Dollar (derzeit rund 13 Milliarden Euro, dumela.net berichtete; siehe Link unten) zum Kampf gegen Aids allein fünf Milliarden Dollar in den Fonds zu zahlen. Die Gelder werden nach US-Angaben auf fünf Jahre verteilt, womit sich ebenfalls eine Milliarde pro Jahr für den Fonds ergibt.
UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte von den G-8-Staaten zuvor mehr Mittel für die Krankheitsbekämpfung eingefordert, berichtet der Onlinedienst weiter.

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