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Javier Solana: ''Wir sind nicht das Afrika-Corps'' |
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Javaier Solana (links) in Brüssel im Gespräch mit Major General Neveux, Oberbefehlshaber der EU-Intervention im Kongo. Foto: EU
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Der Einsatz von europäischen Truppen im Kongo soll streng auf den Distrikt Ituri begrenzt bleiben, sagt Javier Solana,
Hoher Repräsentant der EU im Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". "Wir sind nicht
das Afrika-Corps. Wir erfüllen allein einen UN-Auftrag. Wir sollen den Flughafen sichern, zwei Flüchtlingslager schützen und die Stadt
Bunia befrieden. Und das alles nur bis September. Wenn wir wieder abziehen, werden wir nicht alle Probleme des ganzen Landes gelöst haben."
Der EU-Außenpolitiker begründet das Engagement der Europäer: "Wir dürfen da nicht einfach die Augen zu machen." Europa müsse ein "militärischer Akteur" werden, "wenn wir unsere Werte verteidigen wollen". Europa habe eine Verantwortung für die Welt, "ob uns das gefällt oder nicht". Solana schließt zugleich für die Zukunft weitere Einsätze, auch in anderen Erdteilen nicht aus. Das bedeute jedoch nicht, das die Gemeinschaft "Polizist der Welt" werde. |