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Staatschef vergleicht Aids mit Waffen zur Massenvernichtung PDF Drucken E-Mail

Staatspräsident Festus Mogae - Foto: Regierung Botswana

Staatspräsident Festus Mogae - Foto: Regierung Botswana
Das unkontrollierte Ausbreiten von HIV/Aids könne Botswana genauso "gnadenlos und umfassend wie von Menschen geschaffene Massenvernichtungswaffen" zerstören. Das sagte der botswanische Staatspräsident Festus Mogae der staatlichen Nachrichtenagetur Bopa (Botswana Press Agency). Nur wenn sich die gesamte Gesellschaft als Ganzes anstrenge, könne es überhaupt eine Hoffnung geben, den "Feind" HIV/Aids zu überwinden. Der Staatschef lobte die "großmütige Hilfe" aus dem Ausland. Diese Unterstützungen würden es Botswana und seiner Bevölkerung ermöglichen, sich selbst zu helfen. Botswana werde ein Beispiel für alle anderen Länder südlich der Sahara sein, wie mit HIV/Aids umzugehen sei.

Mogae hob die und dabei die Anstrengungen der USA hervor - und pflegte die sprachliche Nähe des Kampfes gegen Aids zu einem Militäreinsatz: "Wenn wir sagen, dass wir einen Krieg gegen HIV/Aids führen, dann ist es so, dass die USA zu einem strategischen Alliierten in Schlüssestellung geworden sind in allen unseren Bemühungen, uns selbst zu verteidigen."

Botswana wird von amerikanischer Seite derzeit vom "Harvard Aids Institute" sowie von der Stiftung des Microsoft-Gründers Bill Gates unterstützt.
 
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