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Simbabwe braucht noch 700.000 Tonnen Nahrungsmittel |
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Simbabwes Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe
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Die Regierung des südafrikanisches Staats Simbabwe bittet um weitere internationale Lebensmittelhilfen, um bis zu 5,5 Millionen Bewohner vor dem Hungertod zu bewahren. Das berichtet das "Darmstädter Echo". Ein entsprechender Antrag sei bereits Anfang der Woche eingegangen, erklärte der zuständige Mitarbeiter des Welternährungsprogramms (World Food Programme, WFP) in der simbabwischen Hauptstadt Harare. Die Regierung des Landes rechne bis zur kommenden Haupternte Anfang 2004 mit einem zusätzlichen Bedarf von mehr als 700.000 Tonnen Getreide. Für die Bitte Simbabwes würden wahrscheinlich zunächst 350.000 Tonnen bereit gestellt, weitere 100.000 Tonnen stünden zur Verfügung, hieß es von Seiten des WFP.
Die Ernährungskrise (dumela.net berichtete mehrfach), die auch andere Staaten der Region hart trifft und seit über einem Jahr andauert, scheint im Fall Simbabwe durch die Innenpolitik des Landes verschärft worden zu sein: Simbabwes umstrittener Präsident Mugabe hatte vor einem Jahr begonnen, weiße Großfarmer zu enteignen und den Boden unter landlosen schwarzen Kleinbauern zu verteilen. Seither ist die landwirtschaftliche Produktion des Landes, das noch vor wenigen Jahren Agrarexporteur war, drastisch gesunken. Eine Selbstversorgung ist nicht mehr möglich - Simbabwe ist auf Nahrungsmittelspenden angewiesen. Ironischerweise stammen diese Hilfslieferungen auch aus der "weißen Welt".
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