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Botswana baut elektrischen Zaun zu Simbabwe auf |
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Botswana will sich von seinem Nachbarstaat Zimbabwe durch einen elektrischen Zaun abgrenzen. Das berichtete das südafrikanische Radio Ende August. Demnach soll sich die vier Meter hohe Barriere über eine Länge von 640 Kilometern erstrecken. Botswana wolle damit vor allem ein Übergreifen der Maul- und Klauenseuche unterbinden, hiess es in dem Bericht. Allerdings hatte das Land aber auch wiederholt auf das Problem simbabwischer Einwanderer hingewiesen, die auf der Flucht vor dem Chaos in ihrem Land legal oder illegal in den relativ reichen Nachbarstaat drängen.
Simbabwe erlebt im Zuge chaotisch anmutender Landbesetzungen und innenpolitischer Spannungen zur Zeit die schlimmste Krise seiner Geschichte. Von Mitarbeitern ausländischer Botschaften in Simbabwes Hauptstadt Harare wird die Meinung vertreten, dass das Land am Boden zerstört sei und allenfalls die kommende Generation einen Aufbau schaffen werde.
Als Ursache für die schnelle Verbreitung der Maul- und Klauenseuche in Simbabwe, die auch auf andere Länder der Region übergegriffen hat, gilt unter anderem das Niederreissen von Zäunen durch die so genannten Kriegsveteranen bei ihren Besetzungen "weisser" Farmen. Diese Landenteignungen standen und stehen unter der Ägide des despotisch herrschenden Staatschefs Mugabe.
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