Sie sind hier: Home

Willkommen bei Dumela e. V.

Das Wort "Dumela" kommt aus Botswana im südlichen Afrika und bedeutet dort "Hallo". Dumela unterstützt zurzeit Projekte in Botswana. Wir helfen dort Betroffenen von Aids und ihren Angehörigen.
Dumela hat rund 40 Mitglieder. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich - also ohne Gehalt oder Spesen. Unsere Arbeit finanzieren wir durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Verkaufserlös unseres Dumela-Shops.
Eine Mitgliedschaft bei Dumela ist ab einem Euro pro Monat möglich.
Opposition boykottiert Wahlen in Swasiland PDF Drucken E-Mail

Karte Swasiland - Grafik:  Archiv/CIA/dumela.net

Karte Swasiland - Grafik: Archiv/CIA/dumela.net
In dem flächenmäßig kleinen südafrikanischen Königreich Swasiland haben am vergangenen Wochenende Wahlen zum Parlament stattgefunden. Der Gewerkschaftsverband von Swasiland (SFTU) und die verbotene Oppositionspartei People's United Democratic Movement (PUDM) hatten zum Boykott der Wahlen aufgerufen. Zuvor hatten beide Akteure einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zufolge die Wahlen als sinnlos bezeichnet. Auch Diplomaten westlicher Staaten haben, so das Blatt weiter, indirekt Kritik an der Abstimmung geübt. Organisierte Parteien, Kennzeichen jeder Demokratie, waren bei den jüngsten Parlamentswahlen nicht zugelassen. Der absolutistisch regierende Monarch des Landes, Mswati III., war in den vergangenen Jahren wegen seiner unumschränkten Macht immer wieder kritisiert worden. Hintergrund der Kritik ist die Art, wie König Mswati III. über seine knapp 1,2 Millionen Untertanen regiert. Unabhängig vom Ausgang des Urnengangs - und somit vom Wählerwillen - kann er sein Land mittels Verordnungen und Beschlüssen quasi allein regieren. Zudem darf er zehn der insgesamt 65 Mitglieder des Parlaments sowie 20 Angehörige des Oberhauses, der zweiten Kammer, in eigener Regie bestimmen.

Tatsächlich bestätigten Vertreter der Regierung einer südafrikanischen Nachrichtenagentur gegenüber, dass die Wahlbeteiligung biedrig ausgefallen sei. Möglicherweise seien viele Bürger wegen des Boykottaufrufs nicht wählen gegangen, schreibt die NZZ.
 
< zurück   weiter >