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Willkommen bei Dumela e. V.

Das Wort "Dumela" kommt aus Botswana im südlichen Afrika und bedeutet dort "Hallo". Dumela unterstützt zurzeit Projekte in Botswana. Wir helfen dort Betroffenen von Aids und ihren Angehörigen.
Dumela hat rund 40 Mitglieder. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich - also ohne Gehalt oder Spesen. Unsere Arbeit finanzieren wir durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Verkaufserlös unseres Dumela-Shops.
Eine Mitgliedschaft bei Dumela ist ab einem Euro pro Monat möglich.
Schmucke Erlöse sind ''große Hilfe'' PDF Drucken E-Mail

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. - Foto: Archiv/Wald

Schmuck aus Botswana, hergestellt von Aids-Kranken, findet beim Partnerschaftsseminar in Wuppertal reißenden Absatz. - Foto: Archiv/Wald


Seit September verkaufen Dumela e.V. und die Teilnehmenden des Workcamps 2003 auf ihren Informationsveranstaltungen Schmuck, den Aids-Kranke in Botswana hergestellt haben. Die erste Erlöstranche in Höhe von 1400 Pula (entspricht knapp 250 Euro) ist mittlerweile beim "Kgothatso"-Projekt eingetroffen. Das bestätigte jetzt die Leiterin der Initiative, die Deutsche Schwester Christa Kiebelstein. In einer E-Mail an Jutta Behn, Kassenwartin von Dumela e.V. und Leiterin des Workcamps, bezeichnet sie die Einnahmen aus Deutschland als "große Hilfe". "Kgothatso" ist Setswana, Landessprache in Botswana, und bedeutet: "Du bist nicht allein!"

Für Betroffene von HIV und Aids in Botswanas Hauptstadt Gaborone hat die Zusage "Du bist nicht allein" einen Ort: Das "Kgothatso-Haus". Es ergänzt seit Ende 2002 das Aidshilfsprogramms der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Botswana (ELCB) und bietet Aids-Kranken sowie anderen chronisch Kranken und pflegenden Angehörigen, neben der bereits bestehenden häuslichen Betreuung (Home Based Care), eine Möglichkeit, sich zu treffen.

Das "Kgothatso"-Programm beeinhaltet: Gemeinschaft und Hilfe, Essen auf Rädern und Medikamente zur Schmerzbekämpfung, Betreuung von Aidswaisenkindern und Kindern in Notsituationen sowie seelsorgerliche Begleitung und soziale, medizinische und rechtliche Hilfe.

Zu den Mitarbeiterinnen gehört auch die in der Betreuung von Aids-Betroffenen erfahrene Schwester Christa Kiebelstein. Sie zählt, vom ELM gemeinsam mit "Dienste in Übersee" in diese Arbeit entsandt, zum Leitungsteam des "Kgothatso"-Projekts. ELM steht für das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Niedersachen.