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Care: Südliches Afrika steuert auf Hungerkatastrophe zu
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Als viertes Land im südlichen Afrika hat nun - nach Zimbabwe, Malawi und Sambia - auch Angola den nationalen Notstand ausgerufen. Das Auswärtige Amt in Berlin hat eine Million Euro Soforthilfe für das Land zur Verfügung gestellt. Care Deutschland plant Medikamenten im Wert von 200.000 Euro an
Gesundheitsstationen in Angola zu verteilen.
Als Reaktion auf die dramatische Lücke in der medizinischen Versorgung plant Care Deutschland Medikamenten gegen Malaria, Durchfall- und andere vorherrschende Erkrankungen zu verteilen. In einem nächsten Schritt soll medizinisches Personal trainiert werden, das künftig auch in abgelegenen Regionen die Basisgesundheitsversorgung sichern hilft. Darüber hinaus hat Care in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm seine Aktivitäten im Bereich der Nahrungsmittelverteilung und Landwirtschaft verstärkt. Diana Hedrich: "Im südlichen Afrika geht es jetzt um zweierlei: der akuten Hungersnot zu begegnen, von der rund 13 Millionen Menschen in Angola, Zimbabwe, Malawi, Sambia, Mosambik, Lesotho und Swaziland bedroht sind. Genau so wichtig ist es aber, schon jetzt Strukturen zu schaffen, die derartige Katastrophen künftig verhindern. Nachhaltige Bewässerungssysteme, Dürre-resistente Getreidesorten, alternative Einkommensquellen, Minikredite - all diese Maßnahmen einer langfristigen Entwicklungszusammenarbeit erlangen in einer Notsituation wie dieser immense Bedeutung. Deshalb verbindet Care etwa mit der Verteilung von Nahrungsmitteln zugleich die Ausgabe von Dürre-resistentem Saatgut. Nur die enge Verknüpfung von kurz- und langfristigen Maßnahmen beugt Katastrophen vor und eröffnet den Menschen hier die Chance, künftige Notsituationen eigenständig zu meistern." Care appellierte zudem an die Medien, ihre Verantwortung jetzt wahrzunehmen und die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit schneller - und nachhaltiger - Hilfe im südlichen Afrika zu sensibilisieren. |
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