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122 Länder erhalten günstige Aids-Medikamente PDF Drucken E-Mail

Aids-Kranke in 122 Ländern erhalten Medikamente günstiger. - Foto: Archiv/Wald

Aids-Kranke in 122 Ländern erhalten Medikamente günstiger. - Foto: Archiv/Wald
Die Stiftung des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton hat mit Herstellern von Aids-Medikamenten erhebliche Preisnachlässe ausgehandelt. Mehr als 120 Entwicklungsländer können die Präparate nun wesentlich günstiger einkaufen, hieß es in Medienberichten. Wer den Rabatt will, muss jedoch gewisse Auflagen erfüllen: Die Länder müssen nachweisen, dass sie die vergünstigten Mittel bezahlen können und dass die Medikamente tatsächlich an Betroffene abgegeben werden. Clintons Stiftung, die sich den Kampf gegen Aids auf ihre Fahnen geschrieben hat, habe sich mit Herstellern aus Indien und Südafrika, darunter Bayer Diagnostics, auf den Preisnachlass bei Aids-Medikamenten und -Tests geeinigt, zitiert das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" eine Mitteilung der Weltbank. Die Medikamente seien demnach teilweise mit Nachlässen von mehr als 50 Prozent versehen. Damit koste die Behandlung eines Patienten noch umgerechnet 117 Euro im Jahr, was einem Drittel der sonst üblichen Preise entspreche.

Bei der Erfüllung der Aufgaben helfen die Weltbank, das Kinderhilfswerk Unicef und der Global Fund, eine Initiative von Unternehmern, Regierungen und Organisationen zur Vorbeugung und Behandlung von Aids, Tuberkulose und Malaria.

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