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VEM forderte Landreform in Namibia |
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Das Missionshaus der VEM in Wuppertal. - Foto: Archiv/VEM |
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In einer Pressemeldung zur Namibia-Reise von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul im Sommer (dumela.net berichtete) forderte die Vereinte Evangelische Mission (VEM) ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu einer Landreform in Namibia. Die einstige Missionsgesellschaft verlangt von der Bundesregierung, einen "wirkungsvollen Beitrag zur Durchführung einer Landreform zu leisten". Die VEM macht keine weiteren, präzisierenden Angaben zu Inhalt und Form der von ihr verlangten Landreform. Somit entsteht der Eindruck, dass sie das Vorgehen der namibianischen Regierung gutheißt. In der Pressemitteilung von Ende Juni wird nicht erwähnt, dass es im Sommer bereits zu ersten Schritten einer "Landreform" gekommen war, die auf die Enteignung von weißen Farmern in Namibia abzielte. Obwohl damals die namibianische Regierung beteuerte, es werde zu keinem zweiten Simbabwe kommen, hatten die Enteignungen internationalen Protest hervorgerufen (dumela.net berichtete).
In der Zwischenzeit haben sich auch Besucher der VEM-Website kritisch über das Statement geäußert. So schrieb "Dr. med. K. Jakob": "Mit solchen Forderungen unterstützen Sie eine Clique radikaler Regierungsmitglieder, die, wenn sie zum Zuge kommen, das Land in eine Katastrophe stürzen können."
Link zum Thema:
Pressemitteilung der VEM (externer Link)
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