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Das Ding der Schwarzen: Mbeki verliert die Fassung Drucken
Donnerstag, 28. Oktober 2004

Südafrikas Präsident Thabo Mbeki. - Foto: Archiv/ANC

Südafrikas Präsident Thabo Mbeki. - Foto: Archiv/ANC
Der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki hat sich während einer Parlamentsdebatte zum Thema HIV und Aids derart in Rage geredet, dass er auch vor verbalen Entgleisungen nicht halt machte. In seinem mehre Minuten dauernden Ausfall bezeichnete er den Rest der Welt unter anderem als Heuchler, berichtete die "Allgemeine Zeitung" Namibia. "Einige Weiße sehen schwarze Menschen als amoklaufende Sexbestien an, die - von Natur aus - nicht in der Lage sind ihre Beine zusammen zu lassen, die nicht in der Lage sind, ihr Ding in der Hose zu lassen", sagte Mbeki laut einer südafrikanischen Zeitung vor dem hohen Haus. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Mbeki durch seine von der Lehrmeinung abweichende Haltung zur Immunschwäche oft Kritik geerntet. "Ich werde nicht schweigen, während andere, deren Geist korrumpiert wird von der Krankheit des Rassismus, uns Schwarze in Süd- und ganz Afrika als von Natur aus triebgesteuerte, faule, lügende, stinkende, kranke, korrupte, verkommene, amoralische, ungezügelte, animalische Wilde und Vergewaltiger bezeichnen. Sie tun das, weil wir Afrikaner sind. Sie tun das wegen unserer Hautfarbe", zitiert die südafrikanische Tageszeitung "Mail and Guardian" den Präsidenten.

 
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