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Streit zwischen Botswana und Simbabwe |
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Simbabwes Präsident Robert Mugabe. Foto: Archiv/Regierung Simbabwe
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Ein Mitglied der in Botswana regierenden Botswana Democratic Party (BDP) musste für seine Kritik an den Landenteignungen im Nachbarland Simbabwe und an Präsident Robert Mugabe (dumela.net berichtete) jetzt die Retourkutsche einstecken: Einem Bericht des Online-Nachrichtenportals Zimonline zufolge hat sich der Botschafter Simbabwes in Botswana, Phekezela Phoko, in einem offiziellen Protestschreiben an das botswanische Außenministerium gewandt. Darin soll sich Phoko über Äußerungen des BDP-Mitglieds Patrick Balopi - Ex-Regierungsmitglied und hochrangiger Politiker - beklagen. Der BDP-Generalsekretär hat, so die "Allgemeine Zeitung" Nambia, die Anschuldigungen zurückgewiesen. Jedem Bürger Botswanas stünde das Recht auf freie Meinungsäußerung zu.
Der simbabwische Botschafter schrieb: "Die Botschaft ist sich vollkommen im Klaren darüber, dass die gesamte Kritik gegen Präsident Mugabe dem Landreformprogramm in Simbabwe entspringt, in deren Verlauf Präsident Mugabe teilweise Land kommerzieller
Farmer, die multiple Farmen besaßen, an die landlose Mehrheit umverteilt hat. Als Reaktion darauf sind politische Clowns und intellektuelle Parasiten aufgetaucht, die nichts anderes anzubieten haben, als erfundene Positionen
des Westens nachzuplappern".
Der derart gescholtene Balopi hatte Mugabe laut AZ-Angaben während des kritisierten Wahlkampfauftritts als "gierigen Führer" bezeichnet, der "sein Land ruiniert hat und sich um jeden Preis an die Macht klammert". |