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Welt-Aids-Tag: Amerikas kurzes ABC |
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Aids tötet. Vermeide zufälligen und ungeschützten Sex" warnt ein Schild in der Einfahrt einer Internatsschule im südwestbotswanischen Werda. - Foto: Archiv/Paulus |
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Die Vereinigten Staaten gehen neue Wege: Im Rahmen ihrer Anti-Aids-Hilfe fördern die USA zunehmend Programme, die sexuelle Enthaltsamkeit als Mittel gegen die Verbreitung der Immunschwäche präsentieren. Ein Drittel der US-Gelder, die für Aids-Prävention aufgewendet werden, fließt bereits in diese Programme, berichtet eine österreichische Nachrichtenagentur. Die Verbreitung von Kondomen werde auch weiterhin unterstützt, einen US-Boykott von Organisationen, die Präservative verteilen und deren richtige Anwendung demonstrieren, gebe es nicht. Aber es gehe den Verantwortlichen "natürlich
auch um die Prioritäten und die Verteilung der Mittel", zitiert die Agentur eine zuständige Mitarbeiterin in Washington.
In ihren Grundsätzen halten die USA weiterhin an der dreistufigen so genannten "ABC"-Strategie in der Aids-Prävention fest. Dieses Alphabet ist auch in Botswana bekannt: "A" steht dabei für "Abstinence" (sexuelle Enthaltsamkeit), "B" für "Being Faithful" (treu sein) und "C" für "Condoms" (Verhptung durch Kondome).
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Olebetse "Rasta" Motlamme trägt ein Aids-T-Shirt - natürlich mit der obligatorischen Aids-Schleife. - Foto: Wald |
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Die derzeitige republikanische Regierung von Präsident George W. Bush legt offenbar besonderen Wert auf die beiden ersten Buchstaben - Abstinenz und Treue. Dies entspreche auch den gesellschaftlichen und moralischen Überzeugungen der Regierung.
In Botswana, das laut Erhebungen der Vereinten Nationen weltweit die höchste Aids-Rate in der erwachsenen Bevälkerung hat, fördern die USA bei der Prävention Verhaltensänderungen. Das geht aus einem Bericht des "Büros für globale Aids-Koordination" hervor. Vor allem Treue und Abstinenz sollen bei jungen Botswanern gefördert werden. Dabei wird kräftig die Werbetrommel gerührt: Eine eigene Radio-Serie mit treuen und sexuell abstinenten Charakteren wurde gestartet. Auch ein landesweites Netzwerk von freiwilligen Beratern der Kirche unterstützen die Vereinigten Staaten finanziell. |