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Aids-Prävention: Das lockere Geheimnis des Erfolgs Drucken
Donnerstag, 16. Dezember 2004
Warum ist in manchen Ländern wie Brasilien der Kampf gegen Aids vergleichsweise erfolgreich, während andere Länder nachhinken? Die Antwort des Politologie-Professors der Princeton-Universität und Leiters der Princeton Aids-Initiative, Evan Lieberman: Die unterschiedliche Sexualmoral der Gesellschaft ist mitentscheidend. Während in Brasilien das Thema Aids offensiv behandelt werde und beispielsweise beim Karneval öffentlich Kondome verteilt werden, gebe es in Südafrika einen weniger freien Umgang in Fragen zur Sexualität und auch viel Homophobie, also krankkhafte Angst vor und Abneigung gegen Homosexualität, in großen Teilen der Bevölkerung. Aids sei dem Forscher zufolge keine "Homosexuellen-Krankheit", doch wer HIV/Aids-Kranke besonders stigmatisiere und persönlich ablehne, habe auch eine negative Einstellung zu Homosexuellen, geht laut Lieberman aus Umfragen hervor.

 
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