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Minister Eichel stellt Sonderbriefmarke ''Deutsche Welthungerhilfe'' vor PDF Drucken E-Mail
Aus Anlass des 40-jährigen Jubliäums wurde Ende Juni in Berlin die neue Sonderbriefmarke "Deutsche Welthungerhilfe" von Bundesfinanzminister Hans Eichel vorgestellt. "Die Existenz des Hungers in der Welt ist und bleibt eine moralische Anklage gegen unsere Lebensweise in den reichen Staaten", erklärte der Minister bei der Überreichung der Alben mit Erstdrucken an Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe, Prälat Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe und engagierte Ehrenamtliche der Deutschen Welthungerhilfe. extern gehostet Eichel betonte, die Bekämpfung des Hungers bleibe weiterhin eine zentrale Aufgabe der Politik. Deshalb werde die Regierung die Finanzmittel zur Förderung der Zivilgesellschaft für 2003 um 14 Prozent aufstocken, um damit auch die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen wie der Deutschen Welthungerhilfe zu würdigen. Ingeborg Schäuble begrüßte diese Maßnahmen, erinnerte aber daran, dass dieser notwendige politische Willen bei dem vor kurzem in Rom zu Ende gegangenen Welternährungsgipfel gefehlt habe.
Von der neuen Sonderbriefmarke verspricht sich die Vorsitzende der Deutschen Welthungerhilfe konkrete Unterstützung im Bemühen um strategische Koalitionen im Kampf gegen Hunger und Armut: "Briefmarken gehen durch viele Hände. Jeder Brief, der mit der neuen Sonderbriefmarke frankiert ist, erinnert uns an unsere persönliche Mitverantwortung." Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident Johannes Rau.
 
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