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Welthungerhilfe startet große Hilfsaktion im südlichen Afrika | Welthungerhilfe startet große Hilfsaktion im südlichen Afrika |
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Die Deutsche Welthungerhilfe hat nach eigenen Angaben ein umfangreiches Hilfsprogramm für das südliche Afrika gestartet, um die von Hunger und Dürre bedrohten Menschen zu unterstützen. Etwa 13 Millionen
Menschen sind in der Region in den nächsten Monaten auf Hilfe von
außen angewiesen. Besonders schlimm ist die Situation in Simbabwe und
Mosambik. In beiden Ländern hat die lange Trockenheit die letzten
Ernten vernichtet. In Simbabwe hat die umstrittene Landpolitik der
Regierung dazu geführt, dass große Flächen nicht mehr bearbeitet und
Bewässerungssysteme nicht mehr gepflegt werden.
In Simbabwe wird die Deutsche Welthungerhilfe etwa 20.000 Menschen
im südlichen Matabeleland mit Mais, Saatgut und Düngemittel versorgen. Die Hilfsgüter sollen in kleinen Mengen über die südafrikanische Grenze transportiert und gemeinsam mit einer lokalen Organisation an die bedürftigen Familien verteilt werden. Dadurch wird dem Missbrauch von Hilfe für politische Zwecke der simbabwischen Regierung ein Riegel vorgeschoben. Mosambik, das noch vor zwei Jahren von einer Jahrhundertflut verwüstet wurde, leidet ebenfalls unter der Dürre. Die Deutsche Welthungerhilfe wird hier in den kommenden acht Monaten etwa 23.000 Menschen in der Provinz Inhambane mit Nahrungsmitteln unterstützen. Im Rahmen von sogenannten Food-for-work Maßnahmen sollen außerdem die wichtigsten Wege sowie Brunnen und Latrinen instand gesetzt bzw. gebaut werden. Mit Hilfe dieser Projekte, deren Schirmherr Bundespräsident Johannes Rau ist, lindert die Deutsche Welthungerhilfe nicht nur die akute Not und sichert das Überleben von Tausenden Menschen, sondern schafft gleichzeitig auch die Grundlagen, um eine langfristig gesicherte Ernährung in beiden Ländern zu erreichen. Insgesamt werden Projekte im Umfang von 3 Millionen Euro durchgeführt.
Für diese Hilfsprojekte bittet die Deutsche Welthungerhilfe dringend um Spenden: |
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