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Im Oktober startet Anti-Aids-Kamapagne von Missio | Im Oktober startet Anti-Aids-Kamapagne von Missio |
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Unter dem Leitwort "Gebt uns Hoffnung" greift das Internationale katholische Missionswerk missio in diesem Jahr das Glaubenszeugnis der Kirche für die von HIV/Aids betroffenen Menschen im südlichen Afrika auf. Die anlässlich der UN-Aidskonferenz im Juli vorgelegten Zahlen bestätigen, dass die Lage in dieser Region nach wie vor dramatisch ist. Die Kirche steht vor enormen pastoralen und sozialen Heraus-forderungen. Mit über 28,5 Millionen Aids-Kranken und 3,5 Millionen Neuinfektionen in 2001 stieg die Infektionsrate in dieser Region im Vergleich zum Vorjahr um eine halbe Million Menschen. 2,2 Millionen sind im gleichen Zeitraum an Aids gestorben. Die Aids-Programme der Kirche in Seelsorge und Begleitung von HIV-Infizierten, in Prävention und medizinischer Versorgung, in der Sorge für Aids-Waisen und ihrem Engagement gegen die Stigmatisierung von Aids stellen einen wichtigen Beitrag für die wirkungsvolle Bekämpfung der Aids-Pandemie dar. Weltweit wird jeder vierte Aidskranke in einer Einrichtung und von Mitgliedern der katholischen Kirche versorgt. Schwerpunkte bilden die Vermittlung christlicher Grundwerte und die Befähigung zu einem verantwortlichen Umgang mit Sexualität. missio Präsident Dr. Hermann Schalück erklärte zum Leitwort der Kampagne: "Die südafrikanischen Kirchen leisten nicht nur einen unverzichtbaren Dienst an den Armen und Kranken, sondern geben in ihrem Einsatz für die von HIV/Aids betroffenen Menschen ein eindrucksvolles Glaubenszeugnis für den Verkündigungsauftrag der ganzen Kirche. Aids ist eben nicht das Problem der Anderen, der Armen, der Drogensüchtigen oder Prostituierten, sondern aller, die in der Familie Gottes im Glauben miteinander verbunden sind." Schalück unterstrich die spirituelle Dimension der Aids-Pastoral, "die für den Weg der Kirche auch in Deutschland sehr heilsam sein könnte.Glaube kann befreien, verändern, heilen. Aids ist eine pastorale Herausforderung in einer Welt, in der Glaube und Spiritualität scheinbar zu "verdunsten" drohen." Die missio Kampagne wird am Freitag, den 4. Oktober durch den Vorsitzenden der Katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, in Mainz eröffnet. In über 300 Veranstaltungen zum Monat der Weltmission informieren in ganz Deutschland internationale Gäste über die Aids-Programme der katholischen Kirche im südlichen Afrika. Ergänzt wird die missio Kampagne durch die Kinderaktion "Komm, ich zeig dir Namibia" und die Jugendaktion "Solidarität mit Südafrika", die gemeinsam mit den beiden katholischen Kinder- und Jugendverbänden, der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), durchgeführt wird. Vizeweltmeister Gerald Asamoah von Schalke 04 hat die Schirmherrschaft der Jugendaktion übernommen. Die Bekämpfung von Aids ist auch in Deutschland möglich. missio ist Mitträger des bundesweiten ökumenischen Aktionsbündnisses gegen Aids und appelliert an die Kirchengemeinden und Initiativen, sich den Forderungen des Bündnisses durch einen Beitritt anzuschließen. Der Zusammenschluss konfessioneller Organisationen und Gruppen appelliert an die Bundesregierung, zusätzliche Mittel für die Bekämpfung von Aids bereitzustellen und an die pharmazeutische Industrie, lebensrettende Medikamente in wirtschaftlich ärmeren Ländern zu Produktionskosten abzugeben. Die missio Kampagne endet bundesweit am Sonntag, den 27. Oktober in den Gemeindegottesdiensten. missio Aachen förderte seit 1998 insgesamt 37 Projekte (24 in Afrika, 13 in Asien) der Aids-Pastoral mit einem Projektvolumen von 695 000 Euro. Schwerpunkte sind Prävention und Bewusstseinsbildung in der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit; Qualifizierung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Durchführung psychosozialer Ausbildungskurse und die Unterstützung der Lobbyarbeit der Kirche." Missio-Präsident Dr. Hermann Schalück ofm erklärte zum Leitwort der Kampagne: "Die südafrikanischen Kirchen leisten nicht nur einen unverzichtbaren Dienst an den Armen und Kranken, sondern geben in ihrem Einsatz für die von HIV/Aids betroffenen Menschen ein eindrucksvolles Glaubenszeugnis für den Verkündigungsauftrag der ganzen Kirche. Aids ist eben nicht das Problem der Anderen, der Armen, der Drogensüchtigen oder Prostituierten, sondern aller, die in der Familie Gottes im Glauben miteinander verbunden sind." Schalück unterstrich die spirituelle Dimension der Aids-Pastoral, "die für den Weg der Kirche auch in Deutschland sehr heilsam sein könnte. Glaube kann befreien, verändern, heilen. Aids ist eine pastorale Herausforderung in einer Welt, in der Glaube und Spiritualität scheinbar zu "verdunsten" drohen." Die Mssio-Kampagne wird am Freitag, den 4. Oktober durch den Vorsitzenden der Katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, in Mainz eröffnet. In über 300 Veranstaltungen zum Monat der Weltmission informieren in ganz Deutschland internationale Gäste über die Aids-Programme der katholischen Kirche im südlichen Afrika. Ergänzt wird die missio Kampagne durch die Kinderaktion "Komm, ich zeig dir Namibia" und die Jugendaktion "Solidarität mit Südafrika", die gemeinsam mit den beiden katholischen Kinder- und Jugendverbänden, der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), durchgeführt wird. Vizeweltmeister Gerald Asamoah von Schalke 04 hat die Schirmherrschaft der Jugendaktion übernommen. Die Bekämpfung von Aids ist auch in Deutschland möglich. Missio ist Mitträger des bundesweiten ökumenischen Aktionsbündnisses gegen Aids und appelliert an die Kirchengemeinden und Initiativen, sich den Forderungen des Bündnisses durch einen Beitritt anzuschließen. Der Zusammenschluss konfessioneller rganisationen und Gruppen appelliert an die Bundesregierung, zusätzliche Mittel für die Bekämpfung von Aids bereitzustellen und an die pharmazeutische Industrie, lebensrettende Medikamente in wirtschaftlich ärmeren Ländern zu Produktionskosten abzugeben. Die Missio-Kampagne endet bundesweit am Sonntag, den 27. Oktober in den Gemeindegottesdiensten. Missio Aachen förderte seit 1998 insgesamt 37 Projekte (24 in Afrika, 13 in Asien) der Aids-Pastoral mit einem Projektvolumen von 695 000 Euro. Schwerpunkte sind Prävention und Bewusstseinsbildung in der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit; Qualifizierung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Durchführung psychosozialer Ausbildungskurse und die Unterstützung der Lobbyarbeit der Kirche.
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