Francistown
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Schüler aus Francistown führen bei der Jahreshauptversammlung des Supa Ngwao-Museums ein "Play" zum Thema HIV/Aids auf. Das Museum bietet mehr als Ausstellungsräume - es hält auch Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene bereit, ist Kontaktzentrum und Ideenbörse. Foto: Niko Wald


Die Zusammenarbeit mit dem Supa Ngwao-Museum in Francistown ist das neueste Projekt von Dumela. Das Museum - eines der ältesten in Botswana - ist mehr als ein Ausstellungsraum: es ist Kulturzentrum, Treffpunkt, Kontaktbörse und Marktplatz für Ideen.


Das Team des Museums bietet immer wieder Fortbildungen und Workshops an - darunter war auch ein Fotografie-Seminar für Jugendliche und junge Erwachsene an. Die Ergebnisse wurden in der Stadtverwaltung und im Museum selbst ausgestellt. Die Aufnahmen, entstanden unter der Anleitung eines Referenten, der als Profi-Fotograf in Gaborone arbeitet, sind sehr beeindruckend und von hoher künstlerischer Qualität.


Dumela und das Museum zeigen die besten Fotos in einem Jahreskalender für 2012, der in Deutschland und in Botswana erscheint. Die Fotografen, zumeist auf der Suche nach (Lebens-) Perspektiven, erhalten neben einer kleinen, aber angemessenen "Lizenzgebühr" auch die Anerkennung, bei einem internationalen Kalenderprojekt mitzuarbeiten. Dumela und das Supa Ngwao-Museum nutzen den Kalender-Verkauf in Deutschland und Botswana zum Fundraising. Dumela unterstützt zudem die Arbeit des Museums in Francistown, das mit dem Fotoseminar jungen Menschen eine Perspektive bietet und somit – im weitesten Sinn – einen Beitrag zur Prävention hinsichtlich HIV/Aids.


Dumela arbeitete schon vor der Projekt-Kooperation mit dem Museum zusammen: Aus dem Shop des Supa Ngwao Museums bezieht der Dumela-Shop seit 2007 Waren von Kunsthandwerkern aus der Region Francistown. In einem Interview mit Botswanas führender Tagszeitung "Mmegi" sagte Direktorin Stella Rundle, es sei ein Ziel des Museums, lokale Künstler zu fördern: "Wir zeigen im Museum ihre Arbeit, weil sie dort auch Abnehmer finden. Viele Touristen kommen zu uns. Außerdem sammeln wir Informationen und Ausstellungsstücke, die mit Kultur in Verbindung stehen, um sie auszustellen und zu präsentieren."


Die Direktorin des Museums, Stella Rundle, stellt im Gespräch mit Dumela die Arbeit im Museum und dessen Aufgaben vor. Sie erklärt außerdem, wie der Geschenkartikel- und Souvenirshop funktioniert, dessen Artikel auch bei Dumela in Deutschland zu haben sind:

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