Krank und verstoßen in der Hauptstadt
Auch Botswanas Hauptstadt Gaborone ist von den Auswirkungen der Immunschwäche gezeichnet. Aids ist in vielen Fällen noch immer ein Tabu, wenn es um Betroffene in der eigenen Familie geht; HIV-Positive werden von ihren Angehörigen oft verstoßen. Die Folge ist ein einsamer Tod in Armut. Im Kgothatso-Haus erfahren die Kranken Verständnis, Zuwendung und Hilfe. Sie können kreativ und kunsthandwerklich tätig werden. Mit dem Verkauf dieser Produkte – auch durch Dumela e. V. – bekommen die Kranken wieder eine Aufgabe, mit der sie sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Denn „Kgothatso“ heißt „Du bist nicht allein“. Gesundes Essen, Freizeitgestaltung sowie die handwerklichen Tätigkeiten müssen jeden Monat finanziert werden.
Hilfe, wo sie dringend benötigt wird
Kgothatso ist das gemeinsame Projekt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Botsuana und des Christlichen Aids-Interventions-Programms in der Hauptstadt Gaborone. Schwerpunkte sind die Unterstützung von sozial schwachen Familien mit Aids-Kranken zu Hause, das Bereitstellen von Pflegematerial und medizinischer Hilfe durch ehrenamtlich tätige Ärzte sowie materielle, soziale und rechtliche Hilfe in Notsituationen. Dazu zählt auch Seelsorge.
Die Leiterin des Zentrums, Eva Kavahematui, stellt im Gespräch mit Dumela die Arbeit von Kgothatso vor: Download Embed Embed this video on your site |
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