Botswana: Hunderttausende leiden unter Aids
Das südafrikanische Land Botswana hat eine der weltweit höchsten Aids-Raten. Für viele Kinder hat das schlimme Auswirkungen: Ihre Eltern sterben an Aids, der Nachwuchs bleibt zurück und wird - wenn überhaupt - von Verwandten betreut. In Kang, mitten in der botswanischen Kalahari-Wüste, entstand mit Unterstützung von Dumela e. V. und des ev. Kirchenkreises Simmern-Trarbach das Ntshegetsang-Zentrum für Aids-Waisenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Das Ntshegetsang-Haus liegt auf dem Gelände der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Ein Vorstand, vergleichbar mit dem Führungsteam eines Vereins in Deutschland, kümmert sich um das Haus und seinen Betrieb.
Projekt mit Geschichte
Das Ntshegetsang-Zentrum in Kang ist das "Gründungsprojekt" von Dumela e. V. Bei einem Workcamp 2003 hatten junge Erwachsene aus Botswana und Deutschland das Aids-Zentrum in Kang renvoiert und für den Betrieb vorbereitet. Um die Arbeit in der Kalaharigemeinde auch über das Workcamp hinaus unterstützen zu können, hatten die deutschen Teilnehmenden Dumela e. V. gegründet. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Besuche und Begegnungen.
Wie Dumela hilft
In den vergangenen Jahren half Dumela, das Zentrum fertigzustellen, indem der Verein etwa Geld für Toiletten, Duschen, Zäune, Schattendächer sowie Wasser-, Strom- und Gasanschlüsse beisteuerte. Mittel des Vereins flossen außerdem in die Ausstattung von Büro, Beratungsraum, Küche und Aufenthaltsraum für die Kinder - etwa in Spielsachen.
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